Die Demut (1)

“Qui se exaltat humiliabitur, et qui se humiliat exaltabitur”- “Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden” (Luk. 14, 11).
Die Demut ist, wie der hl. Franz von Sales sagt, die höchste aller geschöpflichen Tugenden, denn die consummatio aller Tugenden, an der das ganze Gesetz und die Propheten hangen, die Liebe, ist eine göttliche Tugend. Was von der Liebe gilt, daß ohne sie alle anderen Tugenden und guten Werke nichts wert sind, gilt in anderer Hinsicht auch von der Demut. Denn wie die Liebe das Leben aller Tugenden ist, wie sie die innerste Substanz aller Heiligkeit ist, so ist die Demut die Vorbedingung und grundlegende Voraussetzung für die Echtheit, Schönheit und Wahrheit jeder Tugend. Sie ist “mater et caput” – “Mutter und Haupt” aller spezifisch geschöplichen Tugenden, denn der Hochmut ist nicht nur als solcher die Ursünde in uns, sondern er vergiftet auch alles an sich Gute von innen her, er beraubt jede Tugend ihres Wertes vor Gott.

Peter Ott (pseud. Dietrich von Hildebrand), fragment uit Die Umgestaltung in Christus, Einsiedeln/Köln: Benziger Verlag, 1940.

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